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Unser Frühjahrsstück 1963

"Das Edelweißdirndl" 
(Aufführungen am 17.3.1962 um 14.00 Uhr und 20.00 Uhr
am 19.3.1963 um 20.00 Uhr, sowie am 24.3.1963 um 20.00 Uhr
im Jugendheim Fuchsmühlt)

Volksstück mit dramatischen Höhepunkten und heiteren Auflockerungen in 5 Akten  von Franz Rieder unter der Regie von Alfons Bösl


Zum Inhalt:

Seit dreißig Jahren sind die Kantner Pächter vom Lindenhof und trachteten auch schon solange, Besitzer dieses prächtigen Hofes zu werden. Aber immer wieder gab es Hindernisse. Oberlinder, ein alter Junggeselle und Besitzer dieses Hofes, war ein kränklicher Mann und starb vor zehn Jahren. Die alte Ness, die so wenig von dieser Welt brauchte, ihr aber doch soviel gab, pflegte den alten Oberlinder, und als er starb, übergab er der Ness ein Geheimnis - Sein Testament.

Davon wußte der Kantner, und er verlangte von der Ness unter vier Augen, was eines Mannes unwürdig ist - aber die Ness hatte ein lebendiges Gewissen, und ihr war der Letzte Wille des Verstorbenen mehr, als ein unehrenhaftes Angebot eines Lebenden. Sie hatte mehr Furcht vor Gott als vor den Menschen und dafür schwor ihr der Kantner Todfeindschaft.

Die Ness blieb ehrlich und der Kantner weiterhin nur Pächter. - Everl, ein armes Waisenkind, am Kantnerhof aufgenommen und aufgezogen, rein und schutzlos wie das Edelweiß, wurde nun das grausame Opfer dieser Feindschaft, weil sie ihrem Gewissen folgte und einer hilflos Sterbenden den letzten Bissen reichte - es war die Ness.



Aber Gott läßt kein Opfer ohne Lohn und keinen Sünder ohne Strafe. Valentin, der Altknecht, hat wohl recht, wenn er eine Handlung, die wie ein wilder Sturm durch die Adern braust und doch in dem Geheimnis der Liebe gipfelt, abschließt mit den Worten: "Der Mensch denkt, aber Gott lenkt".

Everl, das Edelweißdirndl, wird Herrin des prächtigen Hofes, und all das Leid, das ihr Kantner zufügte, lohnt sie mit verzeihender Liebe. 

Ein Spiel voll echter Bauernseele! - Sie müssen es lesen, dann werden Sie den Ausdruck glühenden Lebens empfinden.

 

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1963 wurde auch in der Presse für das Theater
geworben hier die Zeitungsanzeige aus diesem Jahr >>>weiter 

 

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Besetzung:  

Everl, das Edelweißdirndl:

Waltraud Streim      

Kantner, Wirt und Großbauer:

Anderl Lindner
Albin, sein Sohn: Rudi Bayer
Luis, Magd: Gretl Bayer
Ludwig, ihr Bruder: Helmut Knecht

Valentin, Altknecht:

Hans Haubner
Heiglmoser, ein Bauer: Pepp Fuchs
Albert, sein Sohn: Manfred Schultes
Lippl, Gemeindediener: Heinrich Lippert
Rankmeier, Privatmann: Ludwig Schraml
   
Regie: Alfons Bösl
Souffleuse:  
Erschienen im Verlag: Theaterverlag Franz Rieder, Wemding >>>mehr
   
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Aus dem original Textbuch von damals:  
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