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  • .Holzschlacht Fuchsmühl

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  • .Ein Münchner im Himmel

  • .In Fuchsmühl ist der Teufel los

Unser Herbststück 1963

"Das Vaterunser" oder "Zwischen Liebe und Pflicht"

(Aufführungen am 12.10.1963 um 14.00 Uhr am 13.10.1963 um 14.00 Uhr und 20.00 Uhr 
im Jugendheim Fuchsmühlt)

Volksstück in 3 Akten von A. Zandel in der Bearbeitung von Franz Rieder unter der Regie von Alfons Bösl


Zum Inhalt:

Der Gastwirt und Holzhändler Vollner hat des öfteren mit dem schwarzen Veri und dem Lumpenhias gewildert, sowie auch an Schmuggelzügen teilgenommen. Diese beiden, zwei berüchtigte Wilderer und Pascher, lassen Vollner, der seiner Frau nicht mehr zu wildern versprochen hat, nicht aus den Klauen und drohen mit Anzeige. Trotz seinem heftigen Sträuben und den Einreden seiner dazugekommenen Angehörigen bringen sie ihn doch soweit, daß er nur noch dieses letztemal beim Wildern teilnimmt, während die andern einen großen Schmuggelzug planen.

Die Behörden, die ihnen auf der Spur sind, erhalten Kenntnis und der im Urlaub weilende Sohn Vollners, Kurt, sowie der Förster Klarmann, der Verlobte Vollners Tochter Luise, nebst Grenzern und Gendarmen fangen sämtliche Schmuggler ab. Klarmann selber stößt mit dem alten Vollner, den er aber nicht erkennt, im Forst zusammen. Sein Komplice, der Lumpenhias, feuert auf Klarmann. Da schlägt im letzten Augenblick Vollner ihm noch das Gewehr beiseite, so daß der Förster nur einen Streifschuß erhält. Luise und Anna, von Angst getrieben, irren im Forst umher und suchen vergebens nach dem Vater und Robert, dem Förster. Der letztere verfolgt die Wilderer bis ins Haus von Vollner, wo sich nach heftigen Auftritten und Sträuben der Familie Vollner, der Lumpenhias versteckt hält, und als er entdeckt wird, sich selbst erschießt.

Der alte Vollner, der alles tief bereut, bekennt seine Schuld als Mithelfer. - Die wuchtigen Szenen, die jetzt folgen, muß man sehen. Der Förster steht im Kampf, der größer ist, als der draußen vor der Flinte der Wildschützen war, wo ihm der Vater seiner Braut vor der Kugel des Mörders schützte. Er kämpft zwischen Liebe und Pflicht, - und treu seinem Diensteid, siegt letztere. Schweren Herzens geht er, um Anzeige zu erstatten.

Während die anderen bei dem Selbstmörder sind, kehrt er nochmals um und findet Klein-Ännchen, die bei dem Schuß erwacht ist, vor dem Kruzifix, das Vaterunser betend. Bis aufs Innerste erschüttert, hört er die Bitte:"Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...".

Szene aus
Er faßt den Entschluß, bis zum andern Tag zu warten. Der verstummte Mund des Selbstmörders, die Reue des alten Vollners, der ihm das Leben gerettet und die Liebe seiner Luise stimmen ihn um und die ganze Tragik der Handlung findet in der Vereinigung der Liebenden bei dem Versprechen des Vaters:"Nie mehr einen Stutzen anzurühren", einen glücklichen Ausgang.

Dieses dramatische Volksstück hat bereits in vielen Auflagen und in unzähligen Aufführungen begeisterten Beifall gefunden und war immer ein Bombenerfolg und ein Kassenfüller für die Vereine.


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1963 wurde auch in der Presse für das Theater
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Besetzung:  

Bernhard Vollner,
Gastwirt und Holzhändler:

Hans Haubner     

Karoline, seine Frau:

Karolina Elsner
Kurt, ihr Sohn: Manfred Schultes
Luise, ihre Tochter: Brigitte Schultes
Anna, ihre Tochter: Martha Fuchs

Robert Klarmann, Forstbeamter:

Heinrich Oppl
Felix Schartner, Gendarm: Hans Mayerhöfer
Der "schwarze Veri": Karl Wedlich
Der "Lumpenhias": Pepp Fuchs
Forstleute, Schmuggler, Grenzer (leider sind die Darsteller nicht mehr bekannt)
   
Regie: Alfons Bösl
Souffleuse:  
Erschienen im Verlag: Theaterverlag Franz Rieder, Wemding >>>mehr
   
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Aus dem original Textbuch von damals:  
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